Ortsfriedhof Wattens

Der Ortsfriedhof Wattens und seine Geschichte:

Urnenwand Friedhof WattensIm Jahr 1857 trat erstmals ein Mangel an Grabstätten auf, die bis zu diesem Zeitpunkt rund um die Laurentiuskirche geschaffen wurden.

1914 kauf die Pfarre ein 3159 Quadratmeter großes Grundstück für die Errichtung eines konfessionellen Friedhofs. Der Bau muss aufgrund des Ausbruches vom 1. Weltkrieg unterbrochen werden bis er später wieder fortgesetzt werden kann.

1928 erfolgt der Bau einer Leichenkapelle, eines Wärterhauses und einer Gruftanlage und der alte Friedhof bei der Laurentiuskirche wird endgültig aufgelassen.

1947 Erweiterung des Friedhoffeldes um 1243 Quadratmeter.

1959 werden abermals weitere 4000 Quadratmeter angelegt, eine überbaute Gruftanlage und ein künstlerischer Mittelpunkt – der Bachlechner Brunnen – geschaffen.

Im Jahr 1981 erwirbt die Gemeinde Wattens weitere 3430 Quadratmeter und

1988 beschließt der Gemeinderat die Errichtung eines 3. Gräberfeldes und den Neubau einer Leichenkaplle nach den Plänen des Innsbrucker Architekten Hans Loch.

Bei der Fertigstellung der Aufbahrungshalle 1989 überträgt die Pfarre Wattens mittels einer Schenkung die Fläche des „alten“ konfessionellen Friedhofs - Teil 1 - der Gemeinde.

1990 Baubeginn im neuen Friedhofteil mit einer Urnengräberanlage.

Der Platz vor dem Kriegerdenkmal wurde 2012 saniert und neugestaltet.

Da die Feuerbestattung stetig zunimmt neigen sich die verfügbaren Urnennischen bald dem Ende und für das Jahr 2017 ist die Errichtung einer neuen zusätzlichen Urnengräberanlage geplant.