Friedhof Hötting, Innsbruck

Der Alte Höttinger Friedhof

Kirche auf dem Friedhof Hötting mit Bergen in HintergrundAuf der Nordseite der Höttinger Pfarrkirche zum Hl. Ingenuin und des Hl. Albuin befindet sich der kleine, mit viel Rasenfläche und schmiedeeisernen Grabkreuzen „Alte Höttinger Friedhof". Am Fuße des Burgstadels gelegen, beherrscht die Alte Höttinger Kirche mit ihrem Rundturm, der zum Wahrzeichen von Hötting wurde, den „Kirchbichl“. Die Alte Höttinger Kirche gilt heute als eines der bedeutendsten Beispiele gotischer Kirchenbaukunst im Raum Innsbruck. Bei Begräbnissen wird das Requiem bzw. die Begräbnisfeier in dieser Kirche gefeiert.

Im Jahr 2008 wurde der Bestattung C. Müller von der Pfarre Hötting und dem Stift Wilten die Friedhofsverwaltung übertragen. Wir sind für die Führung der Grabbücher, die Pflege des Friedhofes und die Graböffnungen verantwortlich.

 

Der Höttinger Pfarrfriedhof

Durch das rasche Anwachsen der Bevölkerung Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Alte Höttinger Kirche zu klein. Die Firma Huter und Söhne erhielt im Jahre 1909 den Auftrag, die Kirche nach den Plänen von Leopold Heis zu errichten. Bereits im Dezember 1911 konnte die Kirche gesegnet werden, es fehlte aber noch größtenteils die Innenausstattung. Nach und nach wurden die bunten Glasfenster, hergestellt von der Tiroler Glasmalerei in Innsbruck, eingesetzt und die Seitenaltäre angeschafft. Infolge des Ersten Weltkrieges konnte die Kirche erst 1924 geweiht werden. Im Jahre 1989 erfolgte unter Pfarrer Werner Seifert und der Leitung von Architekt Jörg Streli die völlige Neugestaltung des Kircheninneren.

Der Kirchenfriedhof befindet sich rund um das Gotteshaus und wird östlich durch die Höhenstraße begrenzt. An der Nordseite schließt sich der Teil des Städtischen Friedhofes an. Dieser Kirchenfriedhof mit rund 420 Gräbern wird ebenso von der Bestattung C. Müller verwaltet.